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Gemeinsame Hitzeschutzaktion des IKZ Gelnhausen, der Gemeinde Gründau und der Gemeinde Linsengericht

Veröffentlicht: 24.07.2026
Veröffentlicht von: Gemeinde Gründau

Extreme Hitzeereignisse nehmen auch in unserer Region spürbar zu und stellen eine wachsende gesundheitliche Belastung dar – insbesondere für besonders gefährdete Gruppen wie Babys, Kleinkinder, ältere Menschen und chronisch Erkrankte.

 

Vor diesem Hintergrund starten das Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) Gelnhausen gemeinsam mit der Gemeinde Gründau und der Gemeinde Linsengericht eine Hitzeschutz-Aktion. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger regelmäßig für die Risiken von Hitze zu sensibilisieren und alltagstaugliche Schutzmaßnahmen zu vermitteln. Im Rahmen dieser Aktion veröffentlichen wir hilfreiche Tipps für verschiedene Zielgruppen. Den Auftakt machen Hinweise für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Angehörige– einer besonders empfindlichen Gruppe gegenüber Hitze.

 

Tipps für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Angehörige

 

Extreme Hitze ist für alle Menschen belastend. Wenn Sie unter einer chronischen Erkrankung wie z. B. Bluthochdruck, Diabetes oder Asthma leiden, müssen Sie bei einer Hitzewelle aber besonders „auf der Hut“ sein. Auch Angehörige können dann mehr gefragt sein, denn Hitzestress erhöht die Verwundbarkeit von Menschen mit chronischen Krankheiten deutlich. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

 

Chronische Erkrankungen können die Fähigkeit zur Regulierung der Körpertemperatur beeinflussen. Außerdem kann Hitzestress bestimmte Symptome akut verschlimmern und zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Auch die Einnahme von Arzneimitteln wirkt sich mitunter negativ auf den Wärmehaushalt des Körpers aus.

 

Sie selbst, aber auch Ihre Angehörige, Freundinnen und Freunde, Nachbarinnen und Nachbarn können eine Menge tun, um sich gut auf Hitze vorzubereiten. Wir haben in den nachfolgenden Empfehlungen viele gute Tipps und Ratschläge dafür zusammengetragen. Natürlich ist nicht jede Maßnahme für jede Person sinnvoll. Entscheiden Sie am besten - gegebenenfalls in Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt - was gut und umsetzbar für Sie ist.

 

Alle wichtigen Tipps auf einen Blick:

 

  • Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber, ob es notwendig ist, Therapieanpassungen vorzunehmen und ggf. erforderliche Maßnahmen zum Schutz bei einer Hitzewelle zu ergreifen, z. B. die Entwicklung eines Trinkplans für Menschen mit Nierenerkrankungen.
  • Konsultieren Sie möglichst schon im Frühling, spätestens aber vor einer Hitzewelle Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, um die ggf. von Ihnen eingenommenen Arzneimittel auf Hitzeverträglichkeit prüfen zu lassen. Setzen Sie Ihre Arzneimittel aber keinesfalls selbstständig ab und verändern Sie auch nicht die Dosierung oder das Einnahmeschema.
  • Beachten Sie insbesondere bei Hitze die Aufbewahrungshinweise in der Packungsbeilage von Arzneimitteln. Da viele Arzneimittel bei Hitze ihre Wirksamkeit verlieren können, lagern Sie diese bitte kühl.
  • Passen Sie Ihren Alltag bei Hitze an, indem Sie sich beispielsweise in den heißesten Stunden des Tages an einem kühlen Ort aufhalten und körperliche Anstrengungen vermeiden.
  • Verlegen Sie körperliche Aktivitäten und Erledigungen in die kühleren Morgen- und späteren Abendstunden.
  • Halten Sie Ihre Wohnung und sich selbst möglichst kühl.
  • Trinken Sie ausreichend – am besten Wasser und ungesüßte Tees.
  • Meiden Sie möglichst direkte Sonneneinstrahlung.
  • Bitten Sie Angehörige, Freundinnen und Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn an heißen Tagen um Hilfe.

(Quelle: Klima-Mensch-Gesundheit)

 

Achten Sie auf sich und andere. Denn wir wollen, dass Sie gut durch den Sommer kommen!

 

Für mehr Information: https://www.klima-mensch-gesundheit.de/hitzeschutz/chronisch-erkrankte/