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Mitteilungen des Gemeindevorstands

Veröffentlicht: 23.06.2026
Veröffentlicht von: Bürgermeister der Gemeinde Gründau

In der 3. Sitzung der Gemeindevertretung am 22.06.26 gab es folgendes aus dem Gemeindevorstand zu berichten.

Allgemein:

  • Die Kommunalaufsicht hat den Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2026 genehmigt, mit einigen Auflagen und der Maßgabe, dass in den kommenden Jahren eine striktere Ausgabendisziplin insbesondere im investiven Bereich gelten müsse. Durch die Genehmigung des Haushalts können nun die neuen Projekte gemäß der Investitionsplanung gestartet werden.
  • Die Aufsichtsbehörde hat der Gemeinde die Baugenehmigung für die beiden Hochwasserrückhaltebecken im Gründautal zugestellt. Es gibt diverse Auflagen, jedoch kann nun der weitere Planungsprozess und das Ausschreibungsverfahren anlaufen.

Auftragsvergaben:

  • Als Ersatzbeschaffung eines in die Jahre gekommenen Dienstwagens (E-Auto) wurde vom Vorstand beschlossen, über ein nahegelegenes Autohaus einen Cupra Born als Dienstwagen für die Verwaltung auf drei Jahre zu leasen. Die Leasingrate liegt bei rund 350 Euro p.M.
  • Für zwei Spielplätze in Gründau (Am Salzrain und Weidenstraße) wurde je ein neues Spielgerät angeschafft, da die bisherigen Spielgeräte in der technischen Prüfung durchgefallen waren und eine Reparatur nicht mehr sinnvoll möglich war. Der Gesamtpreis der beiden Geräte liegt bei rund 42.800 Euro (brutto), der Auftragnehmer ist die Firma Spessart Holzgeräte.
  • Der Vorstand hat beschlossen, den Auftrag zur Lieferung des Mannschaftstransportfahrzeugs für die FFW am Standort Gründau West an die Firma Pütting aus Rees (Nordrhein-Westfallen) zum Gesamt-Bruttopreis von 75.624,50€ zu erteilen.
  • Aufgrund der Probleme mit der Heizungsanlage in der Sporthalle Lieblos während des letzten Winters (häufiger Ausfall der Heizung) wurde ein Auftrag an das Planungsbüro IPP zur Machbarkeitsstudie für eine neue Heizung für das Gebäude zum Angebotspreis von rund 9 TEUR erteilt.
  • Für die Kommunale Wärmeplanung wurde das Beratungsmandat für die Main-Kinzig-Gas (neu: "maiki") um ein weiteres Jahr zum Preis von 600 Euro p.M. verlängert. Die Gemeinde profitiert durch eine Anpassung der Einwohnergrenze für das vereinfachte Verfahren der Kommunalen Wärmeplanung und fällt nun auch unter die neue Grenze von 15.000 Einwohner (Grenzwert bisher: 10.000 Einwohner).

 Grundstücksverkäufe:

  • Ein Ehepaar aus Frankfurt hatte sich auf das letzte verfügbare Grundstück im Baugebiet "Unter dem Kirchberg" beworben und wurde vom Vorstand als Nachrücker auf der Bewerberliste zugelassen. Dem Verkauf des Flurstücks 204 mit einer Größe von 701 qm zum Kaufpreis von 217.310,- Euro (plus Anschlusskosten) wurde anschließend ebenfalls zugestimmt.
  • Es wurde beschlossen, die Liegenschaft Brauwiesenstraße 16 (Alte Schule in Breitenborn) mittels der dem Vorstand vorgelegten Konzeptausschreibung an den Markt zu bringen und zu veräußern. Die Ausschreibung soll in Kürze veröffentlicht werden.
    Über den Verkauf entscheidet abschließend die Gemeindevertretung.

 Verschiedenes:

·       Digitaler und interaktiver Haushalt: Softplan (eine Tochter der ekom21) hat uns ein sehr gutes Angebot für die Aufbereitung der Haushaltsdaten unterbreitet (im ersten Jahr ca. 2.000,- Euro netto, danach 82 Euro p.M. netto). Im nächsten HFA sollen die Auswertungsmöglichkeiten (anhand von Musterkommunen) und die Kosten kurz vorgestellt werden. Im Anschluss kann die Umsetzung erfolgen. (Musterkommunen auf Haushaltsdaten.de: Gemeinde Eichenzell - Stadt Dreieich -  Stadt Maintal - Stadt Lich)

·       Müllentsorgung / Firma Weisgerber: Am 15.06.2026 fand erneut ein Gespräch mit der Firma Weisgerber, mit Herrn Weisgerber persönlich statt. Herr Weisgerber verweist bezüglich der bekannten Kritik auf den späten Zuschlag im September, so dass eine nachhaltige Jahresplanung nicht mehr umfassend möglich war. Er geht fest davon aus, dass durch Verbesserung der Disposition und der Personalsituation die noch bestehenden Probleme reduziert und im neuen Jahr durch besser geplante Routen deutlich optimiert werden. Hintergrund ist, dass aktuell nicht durchgehend gewährleistet ist, dass stets dieselben Teams in Gründau eingesetzt werden und durch wechselnde Besetzung häufiger Fehler passieren.     

·       Jugendarbeit Kirche: Zuletzt fanden zwei Gespräche mit den Jugendarbeiterinnen der Kirche sowie im Rahmen einer Kirchenvorstandssitzung statt. Da die Jugendarbeit von der Gemeinde finanziert wird, herrscht hierzu einvernehmen, dass eine stärkere Wahrnehmbarkeit der Gemeinde Gründau auch in der Außendarstellung gewünscht ist. Außerdem wurde über Möglichkeiten der Kinder- und Jugendbeteiligung gem. § 4c HGO gesprochen, die in nächster Zeit auch in der Hauptsatzung verankert werden soll. Empfehlung dazu ist eine niederschwellige Ansprache der Kinder und Jugendlichen. Die Verwaltung wird hierzu Vorschläge erarbeiten und mit den Gremien abstimmen.